Verlierer
New Orleans Hornets
Erst wird Headcoach Byron Scott gefeuert – ist der Coach of the Year Award verflucht – sehr zum Unmut von CP3, dann verletzt sich eben jener auch noch und fällt 2 Wochen aus. Als wenn die Hornets nicht schon schlecht genug waren (3-8). Neuer Coach ist GM Jeff Bower und sein „ghost assistant“ ist Tim Floyd, welcher schon einmal erfolgreich unerfoglreich mit den Chicago Bulls war! Und jetzt überlegt das Management das „Okafor-Experiment“ zu beenden und die Saison richtig zu „tanken“.

Memphis Grizzlies
Erst bekommt Rudy Gay als Franchise Player keine Vertragsverlängerung. Nach 7 Spielen stellt sich heraus das Hasheem „the-Beat“ gar nicht so gut ist, um schon an Nummer 2 gedraftet zu werden und dann bricht ihm auch noch sein eigener Mitspieler den Kiefer. Aber Zach Randolph war ja noch nie ein Teamspieler. Dazu das Drama mit Iverson und seiner entschudligten Abwesenheit. Und nun verpflichtet man den besten Spieler auf den Markt, Jamal Tinsley um „Erfahrung“ ins Team zu bringen. Wo führt das alles hin? Iverson endgültig weg? Conley zu schlecht? Das Image zu gut? Memphis (2-8) bleibt unten aber weiterhin interessant.

New Jersey Nets
Das einzige Team ohne Sieg bislang. Devin Harris verletzt. CDR mit Schweinegrippe diagnostiziert. Knappe Niederlagen gegen Boston, Philly (2x), Miami und Sota. Das einzig gute daran – es kann nur besser werden.

Golden State Warriors
Ebenso wie bei den Grizzlies läuft hier Reality TV par excellance. Monta vs. Steph. Jax vs. ALLE. Nelson vs. ALLE. Nelson vs. Monta. Achja, Basketball spielen die Warriors auch, obwohl man eher von one-on-five sprechen könnte. Coach Nelson macht einfach was er will, zB. den Break-out-Kandiadat Randolph nicht spielen zu lassen, oder Top-Rookie Steph Curry vom Starter zum Benchwarmer zu degradieren. Aber er will einfach nicht gehen.

Gewinner:

Milwaukee Bucks

2 Worte. Brandon Jennigs. 55 Punkte. 29 im dritten Viertel. Und das alles nach einem – jedenfalls statistisch gesehehen – enttäuschenden Jahr in Italien, was ihn bis an Position 10 des Drafts hat rutschen lassen. Nun ist er Kandidat für den ROY. Jennigs hat den staubigen Bucks Leben einghaucht und nebenbei seine Kritiker verstummen lassen („his jumpshot has been inconsistent„). Aber die wirklichen Leute vom Fach haben das Potenzial schon früh erkannt. Plötzlich sieht die Zukunft wieder rosig aus in Milwaukee.

Michael Jordan
Nach dem Verständnis von LeBron sollte die Nummer 23 ab kommender Saison nicht mehr von aktiven Spielern getragen werden dürfen. Natürlich aus <a href=“„>reinem Respekt vor dem GOAT. Die Mischung unter den „betroffenen“ Spielern ist gemischt, wobei der Großteil eher dazu neigt, Lebrons Petition zu folgen. Im Baseball und Eishockey sind die Nummern 42 respektive 99 „gesperrt“. Auch Phil Jackson sieht diesen Zug als Interessante Geste um die Leistungen Jordans bzgl. der Liga zu würdigen. Aber nicht nur er sieht dabei die Gefahr, andere Größen des Sports zu „dissen“.

Denver Nuggets
Carmelo in MVP Form und mit neuem Spielverständnis. Ty Lawson in ROY Form und mit anständig Hoops. JR Smith als Instant Offense von der Bank. Die Lakers mit 26 aus der Halle geschossen und nur 23 Punkte in Halbzeit 2 zugelassen. Spielen die jetzt etwa auch noch Defense?
Die Nuggets haben eine erste Duftmarke gesetzt und wollen mehr. Sie haben an den Finals geschnuppert und wollen dieses Jahr dorthin. Der wahre Katalysator scheint meiner Meinung nach Mr. Big Shot zu sein, der den ganzen wilden Haufen zusammenhält. Sie kommen so weit, wie er sie leiten kann.

Joakim Noah
Rache ist süß, oder in diesem Fall wohl eher hot. Dieser Autor hatte wenig Liebe für Noahs Spiel und fragte „You must be Joakim?“ am Tag nach der Draft.
Joakim Noah, der am College wohl zweitmeistgehaßte Spieler nach JJ Reddick, hatte auch in der NBA einen schweren Start. Mittlerweile führt er die NBA bei den Rebounds pro Spiel an und ist defintiv kein Bust, sondern der Starting Center der Chicago Bulls. Trotzdem wird er es scheinbar mit seiner offenen, energetischen Art schwer haben auch in Zukunft zum Favourite der Fans zu werden, was man auch leicht in der anschließenden Kolummne des Autors heraushören kann.
Paul Pierce wird jedenfalls nicht so schnell zum Fan werden.