Letzte Woche hatte ich 9 der 13 Spiele richtig vorhergesagt. Das macht für die gesamte Saison 80 von 127 (63,0%). Zu de Spielen dieser Woche:

Sonntag, 1p.m.ET (19.00Uhr)

New Orleans (8-0) @ St. Louis (1-7)
Neben den Colts sind die Saints das einzig verbliebene ungeschlagene Team der Liga. Und das Spiel gegen die miesen Rams wird daran auch nichts ändern. Saints.

Tampa Bay (1-7) @ Miami (3-5)
Bei den Bucs startet jetzt rookie Josh Freeman auf der Quarterback-Position. Letze Woche in seinem ersten start setzte es auch gleich eine Überraschung – 3TDs und ein 38-28-Sieg gegen die Packers. Miami hat sich zwar letzten Sonntag schon die insgesamt fünfte Niederlage abgeholt, aber die Fins sind ein gutes Football-Team. Die Schlappen gab es ausnahmslos gegen Top-Teams und sie waren alle knapp. (gegen Atlanta, Indy, San Diego, New Orleans und New England). Die Dolphins sind eine Nummer zu groß für die Bucs.

Detroit (1-7) @ Minnesota (7-1)
Die Lions haben sogar gegen die Rams verloren. Vikings.

Jacksonville (4-4) @ NY Jets (4-4)
Grauer Ligaalltag in den Meadowlands. Die Jets werden das Spiel aber mit ihrer starken Verteidigung gewinnen und im playoff-race bleiben. Jets.

Buffalo (3-5) @ Tennessee (2-6)
Sechs furchtbare Spiele. Sechs Niederlagen. Dann die bye-week. Quarterback-Tausch. Offense besser. Defense besser. Zwei Siege. Geht da noch was in Tenny? Gegen die Bills auf jeden Fall! Titans.

Cincinnati (6-2) @ Pittsburgh (6-2)
Wie hört sich das an: Woche 10, die Pittsburgh Steelers bekommen Besuch vom Führenden der AFC North – den Cincinnati Bengals? Die Bengals! Das hört sich komisch an, ist aber so. Cincy ist die große Überraschung der AFC. QB Carson Palmer, WR Chad „formerly known as Johnson“ Ochocinco und RB Cedric Benson führen den Angriff hinter einer sehr soliden O-Line an und die Verteidigung spielt richtig gut. Ergebnis: 6 Siege aus acht Spielen, davon zwei gegen Baltimore und ein Sieg gegen Pittsburgh in Woche 3 (23-20).

Nach schwachem Start (zwei Niederlagen in den ersten drei Spielen) und der Rückkehr von Troy Polamalu, Herz und Seele der Verteidigung, spielen die Steelers wieder wie ein Super-Bowl-Gewinner. Die offense mit dem neuentdeckten Laufspiel sogar noch besser. Pittsburgh wird den Bengals deutlich zeigen, wer an die Spitze der AFC North gehört. Steelers.

Denver (6-2) @ Washington (2-6)
Die Broncos sind wirklich nicht zu beneiden: in zwei aufeinanderfolgenden Wochen mußten sie gegen Pittsburgh (10-28) und Baltimore (7-30) ran und wurden da ziemlich unsanft auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Und in den nächsten vier Wochen gehts auch noch gegen die Chargers, die Giants und die Colts. Dafür gibts diese Woche eine kleine Verschnaufpause gegen die in Auflösung begriffenen Washington Redskins. Diese Chance müssen die Broncos unbedingt mitnehmen. Aber weil sie das wissen, werden sie die Skins auch niederringen. Broncos.

Atlanta (5-3) @ Carolina (3-5)
Nachdem sie letztes Jahr den zweitbesten record der NFC hatten, geht dieses Jahr bei den Panthers so gut wie gar nichts zusammen. Vor allem im Angriff um QB Jake Delhomme läuft nicht viel zusammen. Überhaupt läuft nicht viel, was völlig unverständlich ist. Die Panthers sind ein running-team mit guter O-Line und guten RBs mit Jonathan Stewart und DeAngelo Williams. Nur scheint Trainer John Fox lieber Interceptions und Fumbles von Delhomme zu sehen. Warum weiß kein Mensch. Atlanta kann das egal sein, die haben auch eine gute O-Line und einen Quarterback, der so spielt, wie ein guter NFL-QB spielen sollte, Matt Ryan. Falcons.

4.05p.m.
Kansas City (1-7) @ Oakland (2-6)
Not gegen Elend. Wir glauben an die Chiefs mit ihrem neuen head coach Todd Haley und QB Matt Cassel. Sie sind im Umbruch, das ist immer eine schwierige Zeit. Aber sie werden besser. Langsam, aber sicher. Die Leistungen in den letzten Wochen waren auch nicht so furchtbar, wie ein 1-7-record aussieht. Dallas in overtime gezwungen, gegen Washington gewonnen und letzte Woche nur mit 3 Punkten gegen Jacksonville verloren.

Die Raiders dagegen sind, nunja – die Raiders. Der QB ist der schlechteste der Liga, die draft-picks dieses Jahr waren auch fast wieder alles Nieten, der Trainer verprügelt Assistenz-Trainer und Frauen, der Besitzer… ach, so wie immer igentlich. Chiefs.

4.15p.m.
Seattle (3-5) @ Arizona (5-3)
Arizona ist so langsam, aber sicher ins Rollen gekommen. Die mäßigen Hawks werden sie nicht aufhalten können. Cards.

Dallas (6-2) @ Green Bay (4-4)
Dallas ist die große Überraschung in der NFC. Nach durchwachsenem Start gabs fünf Siege in Folge. Bei Green Bay gibts derzeit mehr Fragen als Antworten, vor allem die O-Line bereitet große Sorgen. Aber die secondary der Boys ist zu schwach für den paßstarken Angriff der Packers um QB Aaron Rodgers und WR Greg Jennings und Donald Driver. Rodgers darf nur nicht die Nerven verlieren. Also Aaron: Ged rid of the football! Dann reichts auch für die Packers.

Philadelphia (5-3) @ San Diego (5-3)
Topspiel in San Diego! Zwei starke Teams, die sich beide Chancen auf einen erfolgreichen Januar ausrechnen dürfen. Wenn zwei ausgeglichenen Mannschaften aufeinandertreffen, entscheiden 1)Ballverluste, 2)Strafen und special teams. Wenn´s dann kurz vor Schluß immer noch knapp knapp ist, wird Chargers QB Philipp Rivers das Ding eben wieder alleine gewinnen. Chargers.

Sunday Night Game, 8.20p.m.
New England (6-2) @ Indianapolis (8-0)
Brett Favre kehrt ins Lambeau Field zurück? Pfff. Das hier ist das Spiel des Jahres! Peyton Manning gegen Tom Brady. Die beiden besten Quarterbacks ihrer Generation in der rivalry diese Jahrzehnts. Wir glauben an die Pats und zwar aus folgenden Gründen: der Pats coaching staff um Bill Belichick wird wieder mal einen perfekten gameplan zusammengeschustert haben. Im Angriff könnte der so aussehen: extra protection (mit RB und/oder TE-Hilfe) gegen die starken pass rusher Freeney und Mathis und dann nimmt Brady die dezimierte secondary der Colts auseinander. Und in der defense wirds nach dem alten Belly-Motto laufen: take away what they´re doing best!, in diesem Fall also das Paßspiel vor allem auf WR Reggie Wayne und TE Dallas Clark. Die Pats werden alles auf das passing-game konzentrieren und die Colts zum Laufen zwingen. Und mit ihrem schwachen Laufspiel werden sie New England nicht schlagen können. Patriots.

Monday Night Game, 8.30p.m.
Baltimore (4-4) @ Cleveland (1-7)
Das ist schon fast pietätlos, diesen bemitleidenswerten Haufen der Cleveland Browns nationwide der Lächerlichkeit preiszugeben. DT Haloti Ngata, LB Ray Lewis und S Ed Reed werden die schlechteste offense aller Zeiten verprügeln, ganz böse verprügeln. Unsere Lieblingsstatisitik: der Angriff der Browns hat in den letzten 14 Spielen (reicht zurück bis in die Saison 2008) 5 Touchdowns gemacht. Die Verteidigung der Saints hat alleine in diesem Jahr schon sieben. Brady hat gegen die Titans in Woche 6 fünf TDs in einem Viertel geworfen. 2007 hat Devin Hester 6 TDs nur mit kick-returns geschafft. Clevelands Angriff ist einfach nicht konkurrenzfähig. Ob da jetzt Brady Quinn quarterback spielt oder Derek Anderson oder nun doch wieder Quinn macht da keinen Unterschied. Ravens.