Im großen, nicht endenwollenden March-Madness-Buhei ist es ein bißchen untergegangen, aber was die Riege der NFL-Teambesitzer diese Woche beschlossen hat, soll hier nicht unkommentiert bleiben. Der oft und lang und breit diskutierte Overtime-Modus wurde geändert. Aber nur für Spiele in den Playoffs. Die vorherige Regel war einfach: es gewinnt, wer die ersten Punkte macht. Hauptkritikpunkt daran war, daß eine Offense den Ball in der Verlängerung gar nicht in die Hände bekommt, wenn die andere Seite im ersten Drive punktet. Als beliebteste Beispiele wurden dafür das 2008 AFC-Wild-Card-Matchup zwischen den San Diego Chargers und den Indianapolis Colts und das diesjährige NFC Championship Game zwischen den New Orleans Saints und den Minnesota Vikings angeführt.

In dem 2008er Wildcard Game stand es nach vier Vierteln 17 zu 17; den Coin Toss gewinnen die Chargers. Den Kickoff returned Darren Sproles für 31 Yards, sechs Minuten später läuft er über 22 Yards in die Endzone. Dazwischen gabs noch zwei recht dämliche, aber berechtigte Strafen gegen die Colts. Aufreger bei vielen Beobachtern und selbsternannten Experten war danach aber der Umstand, daß der zukünftige First-Ballot-Hall-of-Famer und Aushängeschild der Liga Peyton Manning in der Verlängerung nicht mehr aufs Feld durfte.

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