Aaron Schatz, Graf Zahl und einer der klügsten Köpfe bei FootballOutsiders.com, hat ein sehr interessantes und tief gehendes Gespräch mit Tony Dungy geführt. Dungy war Defensive Coordinator bei den Pittsburgh Steelers und den Minnesota Vikings, bevor er 1996 Head Coach der Tampa Bay Buccaneers wurde. Hier führte er die mittlerweile legendäre Tampa-2-Defense ein und formte eine der besten Verteidigungsreihen aller Zeiten.

General William R. Looney III, Air Education a...

Tony Dungy

Allerdings erreichten die Bucs bis 2001 nur einmal das NFC Championship Game (1999), das dann auch noch 6-11 gegen die St. Louis Rams verloren ging. 2001 und 2001 war jeweils gar schon in der Wild Card Runde Schluß, beidemale gegen die Philadelphia Eagles. Dungy wurde daraufhin entlassen und übernahm den Cheftrainerposten der Indianapolis Colts, wo er nun eine der besten Angriffsreihen aller Zeiten zusammenbastelte. In seinem ersten Jahr in Indy gewannen die Colts zehn Spiele. In den darauf folgenden sechs Jahren gewannen sie in der Regular Season immer mindesten 12 Spiele – eine der bedeutendsten Serie in der Geschichte der NFL. 2006 holte sich Dungy hier auch endlich seine Lombardi Trophy. (Als Spieler war er auch Teil der Steelers Mannschaft, die Super Bowl XIII gewann.) Nach der Saison 2008 trat er zurück und ist seitdem Fernsehanalyst. In dem Interview mit Schatz spricht Dungy über seine coaching philosophy bei den Bucs und den Colts, die Tampa-2-D, seinen Mentor Chuck Noll; viele seiner ehemaligen Spieler wie John Lynch, Reggie Wayne, Tony Ugoh, Pierre Garcon, Peyton Manning und seine neue Arbeit als Analyst bei NBC.

Tagesaktuelles gibts ja zur Zeit kaum zu Berichten aus der NFL. Das einzige, was derzeit läuft, sie die Vertragsverhandlungen der Rookies. Einige spät gedraftetet Neulinge haben schon Verträge unterzeichnet, der höchste ist derzeit noch Safety Major Wright (3rd round, 75.,Chicago Bears), gefolgt von WR Taylor Price (3rd round, 90., New England Patriots). Die beiden ehemaligen Agents Jack Bechta und Andrew Brandt erzählen hier und hier mal aus dem Nähkästchen, wie diese Verhandlungen ablaufen. (Eine aktuelle und vollständige Übersicht über alle Rookies, ob und zu welchen Konditionen sie schon unterschrieben haben, hat Brian McIntyre.)

Brady to Moss! Das war das Highlight der Saison 2007, als von Bradys 50 Touchdownpässen 23 bei Moss landeten. Matt Bowen zeigt diese Woche in seiner Playbook Serie, wie diese Kombination am besten funktioniert. Außerdem bei Bowen: wie ein WR man-pressure schlecht aussehen läßt; am Beispiel Larry Fitzgerald.

Ansonsten ist Wes „reliable“ Welker schon wieder beim Training, nur sechs Monate nach seinem Kreuzbandriß und damit früher als es alle erwartet haben.

Und zum Schluß haben wir noch den Bob-Smith-Test von Andy Benoit.

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