Also, man soll ja immer die Kirche im Dorf lassen.

Aber jetzt reichts langsam. Nicht das halbwegs enge NBA Spiele – damit sind leider alle unter 10 Punkten Unterschied gemeint, jedenfalls aus Sicht des jeweils zurückliegenden Teams  (nur weil Reggie Miller  8 Punkte in weniger als 10sek machen kann) – nicht schon eh lang genug zum Ende dauern, Timeouts, Fouls etc. Nein nun müssen noch die Reviews der Refs hinzukommen. In Spiel 3 der Finals gleich 3mal in den letzten 2 Minuten – logisch, geht ja auch nur dann, aber was dabei rauskommt, halte ich für fragwürdig. Okay, die ersten 2 mal  – eigentlich sogar beim dritten mal – war der review gut, da vorher eine Fehlentscheidung getroffen wurde. Aber insbesondere der dritte Review offenbarte ein Foul von Rondo an Odom, woraufhin dieser den Ball ins Aus beförderte. Also, logische Konsequenz – Einwurf  Boston! Hä? Es kann leider immer nur die Out-of-bounds Entscheidung overruled werden, aber keine anderen. Bullshit. Dann lasst es doch gleich…Naja, LA hat ja trotzdem noch gewonnen, aber irgendwie war das ganze ein wenig, unausgegoren!

Tatsachenentscheidungen gibt es doch das ganze Spiel über, also warum dann zum Schluss die Refs zum Schleudern bringen?

Daher mein Vorschlag: Challenges wie in der NFL. 1 oder 2 mal pro Spiel kann der Coach eine Entscheidung – ob strittig oder nicht – wiederanschauen lassen. Behält er Recht, behält er die Challenge. Liegt er daneben, wird ihm ein Time-Out abgezogen. Klappt beim Football super, warum also nicht beim ballen??

Was sagt der College von den Hashmarks?

Also euch dann noch viel Spass bei den Finals!!!

p.s. Fish is alt, aber Boston ist scheinbar älter…