Das Thema „Wir möchten einen Quarterback draften – aber wen denn nur?“ haben wir hier, hier, hier und hier (in den Kommentaren) schon mal kurz angerissen. Bleibende Erkenntnis: überschätze niemals den Körper eines College-QBs und seine physischen Attribute. Heute die zweite These: überschätze niemals die Statistiken, die ein QB am College zusammengespielt hat. Dazu hab ich in der Tabelle die Statistiken der Spielmacher in ihrem besten Jahr an der Schule aufgelistet -ohne Namen. Darunter sind: Heisman-Trophy-Winners, erfolgreiche NFL-QBs, mittelmäßige NFL-QBs, QBs, die nach vier Jahren gar nicht mehr in der NFL waren, ein Halbblinder, ein späterer Basketballspieler, Super-Bowl-Gewinner undsoweiter; alles dabei. Was alle aber gemeinsam haben: a) großartige Statistiken am College und in der ersten Runde gedraftet oder b) Erfolg in der NFL. Allerdings steht a) in keinem erkennbaren Verhältnis zu b).

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Bei jedem dieser QBs waren die Statistiken eine Begründung der Experten, Spieler XY unbedingt in der ersten Runde zu draften oder unbedingt die Finger von ihm zu lassen. Ohne die Namen zu sehen, fällt es aber schwer, zu wissen, für wen was gilt. Man hüte sich also vor allzuschnellen Schlußfolgerungen.