NFL Mock Draft 2011 Teil 1 hier und die lose Sammlung zum Thema „Drafting Quarterbacks“ hier.

11. Houston Texans – J.J. Watt (DE, Wisconsin)

Die Texans brauchen Spielermaterial  für die 3-4-D unter dem neuen DC Wade Phillips. Watt ist der beste Spieler für die Linie in einer 34 dieses Jahr und wenn man von 4-3-D auf 3-4-D umbaut, sollte man sich immer zuallererst um passende Spieler für die Front Seven kümmern.

12. Minnesota Vikings – Brandon Harris (CB, Miami, FL)

Überall Löcher in Minnesota, nicht nur im Stadiondach. Am dringendsten gebraucht wird Verstärkung für die Secondary. Peterson und Amukamara sind schon weg, aber Harris hat fast überall 1st-round Grades bekommen.

13. Jacksonville Jaguars (von Detroit über Dallas) – DaQuan Bowers (DE, Clemson).

Die Jaguars versuchen mal wieder einen Defensive End zu finden, und weil auch die Rams an 14 für so einen im Markt sind, trifft es sich gut, daß Dallas nochmal runtertraden will. Jacksonville tradet nach oben, weil sie Bowers als Top-5 Talent gescoutet haben, er aber durch Fragen nach dem Knie und schwachem Pro Day ein wenig weiter gefallen, als vorher viele dachten.

14. St. Louis Rams – Cam Jordan (DE, Cal)

Die Rams sind eigentlich ganz gut aufgestellt, größere Probleme gibt es in der Secondary und bei den OLBs. Nun sind aber Miller, Ayers, Peterson, Amukamara und Harris schon weg. Blöd. Man könnte auch noch einen Guard und einen Defensive Tackle gebrauchen, weil man da aber auch noch gute Leute später finden kann, bietet sich runtertraden an. Es gibt noch die hochgehandelten Defensive Ends Aldon Smith, Cam Jordan, Adrian Clayborn und Cameron Heyward. Weil die Auswahl aber so groß ist, haben suchende Teams wie New Orleans und Tampa Bay keine Lust, nach oben zu traden. Dann nimmt Defensivguru und Head Coach Steve Spagnuolo einfach selber Cam Jordan, den man in Passing Situations auch mal als DT aufstellen kann.

15 Miami Dolphins – Mark Ingram (RB, Alabama)

Die Dolphins brauchen einen neuen Running Back, der sofort einschlägt, weil Ronnie Brown und Ricky Williams zu alt und/oder zu verletzt sind. Ingram, Heisman Trophy Winner 2009 als Sophmore, ist die sicherste Option. Er ist ein sehr kräftiger Typ, der bei der Tide unter Nick Saban in einer Pro-Style-Offense gespielt hat. Darum kann man ihn auch vom ersten Tag an bedenkenlos bei Passing Downs einsetzen, er hat das Pass Blocking von der Pike auf gelernt hat und ist auch smart beim Blitz pick-up.

16 Dallas Cowboys (von Jacksonville) – Gabe Carimi (OT, Wisconsin)

Die Cowboys entscheiden sich nun doch für einen Offensive Tackle in der ersten Runde, konnten durch runtertraden Geld sparen und wollten vor allem noch mehr Picks in den späteren Runden sammeln. Weil aber auch New England einen OT auf dem Wunschzettel hat, kann man nicht weiter runter als 16, um ganz sicher Lieblingstackle Gabe Carimi für die rechte Seite zu holen.

17. Tennessee Titans (von Oakland über New England) – Blaine Gabbert (QB, Missouri)

An 8 hat man ihn nicht gewollt, die Redskins und Vikings haben bessere Spieler gefunden und nu sitzt er immer noch da. Mehr als „upside“ und Talent und einen tollen Körper bekommt man mit Gabbert nicht, aber immer noch besser als Rusty Smith. Und mit dem Trade von 8 auf 17 hat man (wahrscheinlich) noch einen 2nd-rd Pick dazubekommen und jede Menge Kohle gespart.

18 San Diego Chargers – Cameron Heyward (DE, Ohio State)

Kein großen Löcher gibt es in San Diego, ein gut gebauter DE (6-5, 288) mit viel upside kommt den Chargers gerade recht.

19 NY Giants – Tyron Smith (OT, USC)

Die Giants draften gerne unspektakulär und haben auch kein Problem damit, einem 1st-rd Pick keinen Stammplatz im der Rookie-Season zu garantieren. Mit dem sehr jungen (20 Jahre) Smith, der riesiges Talent und einen perfekten Körper für einen OT hat, finden sie genau den richtigen Spieler; mit den Giants kommt Smith in genau das richtige Team; wenn von ihm gefordert würde, sofort Left Tackle in einer Startelf zu spielen, wär er wahrscheinlich auch überfordert.

20 Tampa Bay Buccaneers – Adrian Clayborn (DE, Iowa)

Bei den Bucs steht ganz groß DE auf dem Wunschzettel. Der hochgehandelte Adrian Clayborn ist noch zu haben und mit ihm hat Tampa Bay eine junge D-Line mit riesigem Potential, nachdem man in der letzten Draft die DT Gerald McCoy und Brian Price mit dem 3. Und dem 35. Pick geholt haben.